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Archive for Juli 2011

Der dienstägliche Filmabend dient natürlich auch dazu, den Mitguckern gelegentlich den einen oder anderen Lieblingsfilm zu präsentieren. Und so nutzte ich die Gelegenheit und zeigte vor zwei Tagen Charade, einen meiner geliebten Cary Grant-Filme, mit spritzigen Dialogen und haltlos komischen Momenten wie dem Orangentanz.

Eingeleitet wurde dieser Abend der entspannten, klugen und überaus amüsanten Unterhaltung von einem schnellen und feinen Abendbrot aus Radieschenbroten mit Kürbiskernöl und Wildkräutersalz und dem simplen, aber grandios schmackhaften Kartoffel-Bohnen-Olivenöl-Gemisch, das ich direkt in mein Repertoire an einfachen Sommergerichten aufgenommen habe, plus begleitenden Tomatensalat, gefolgt von Johannisbeervanillequark vom Vortag, den ich mit geschlagener Sahne aufgewertet und auf -zugegeben- gekauften Biskuitboden verteilt hatte. Letzteres werde ich nicht mehr tun, wenigstens nicht mit einem Boden derselben Firma. Er war zu trocken und hat den leckeren, sahnigen, luftigen Quark eher beeinträchtigt als ihn unterstützt.

Das nicht ganz einfache Motto fürs nächste Mal ist: „Namen sind Schall und Rauch“. Mir fällt dazu erstmal nichts ein, aber ich bin ja auch nicht dran und habe großes Vertrauen in die fundierten Filmkenntnisse des lieben Freundes, der sicher wieder etwas nicht nur Passendes, sondern auch Spannendes dazu finden wird.

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Boah, jetzt bleibt gerade noch ein Tag, um vom letzten Filmabend vor der zweiwöchigen Sommerpause zu berichten. Die Sommerpause ist bereits vorbei und ab morgen abend gibt es schon wieder neuen Stoff. Daher:

Wie abgekartet zu erwarten führte das Motto zu The Royal Tenenbaums. Und das war auch gut so. Auch beim vierten oder fünften Mal bin ich begeistert: ein großartiger Film, skurril, ein bisschen böse, witzig. Absolut empfehlenswert! Mehr gibt es da von meiner Seite aus nicht zu sagen, außer vielleicht, dass die Vorgabe natürlich vollständig erfüllt war, ja, dass die Tenenbaums eventuell tatsächlich der Inbegriff einer von Familienbande sind.

Das Essen war gelungen, wenigstens für die das Vegetarische nicht Verabscheuenden oder gar Bevorzugenden. Die kalte Vorsuppe aus Gurken und Joghurtzeugs habe ich ebenso von meinem vegetarischen Lieblingsblog wie die Gefüllten Kohlrabi. Bei der Suppe habe ich einen Teil des Joghurts mit Schafjoghurt ersetzt – passt sehr gut.

Beim Hauptgericht habe ich mich ziemlich an die Angaben gehalten, war gut (sagen zwei der Beteiligten), aber ganz schön viel (sagen alle, aber insbesondere ein Beteiligter, der sich über den Geschmack nicht so äußern wollte). ‚Groß‘ ist natürlich ein dehnbarer Begriff, ich versuche es nächstes Mal mit ‚kleineren‘ Kohlrabis. Wie meist muss ich aber sagen, dass mir die Füllung besser gemundet hat als das gefüllte Gemüse. Das war früher bei den Paprika schon so….

Gut gelungen, einfach, köstlich (sagen alle drei Beteiligten und die kleine Tochter ebenfalls): Beeren-Crumble bei mir aus Him- und roten Johannisbeeren. Wegen der Säure der Früchte habe ich dazu Schlagsahne, nicht etwa Schmand o.ä. gereicht: sanft, cremig, voll. Mach ich wieder. Genau so.

So, und zum nächsten Mal könnte man glatt denken, es sei wieder ganz einfach mit dem Motto, das da lautet: Lügen und Geheimnisse. Aber wir werden sehen.

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