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Archive for Dezember 2011

Was für ein Motto! Und ich muss zugeben: bravourös gemeistert vom geliebten Mann, der den schwedischen Jugendfilm Hip Hip Hora! präsentierte. Die knapp 13-jährige Sofie betrinkt sich zum ersten Mal und prompt machen die coolen Jungs hässliche Fotos, die sie – Mitte der 10er-Jahre dieses Jahrhunderts – noch nicht bei Facebook einstellen, sondern in der Schule verteilen.

Es ist ein Film über Mobbing und Einsamkeit, über die Absolutheit des jugendlichen Schmerzes, über Feigheit und lernen, was Freundschaft bedeutet – und was nicht. Am Schluss siegt das Gute, was zwar möglicherweise nicht ganz realistisch ist, mich aber gestern trotzdem sehr zufrieden stellte. Und wenn ich den Film meiner großen Tochter zeigen möchte, dann ist ein Ende mit Mut, Witz und ausgleichender Gerechtigkeit ja gar nicht das Schlechteste.

Die Schlussequenz ist meisterhaft; sie hat viel zu tun mit den unterschiedlichen Arten eine Ketchup-Flasche zu leeren.

Zu Essen gab es Kartoffelsalat, anderen Salat, Joghurt mit Kräutern und – fertige – Gemüsebratlinge, Niveau erhielt die abendliche Speise durch die schwedischen Zimtwecken des geliebten Mannes. Altes Familienrezept, auf nicht mehr nachzuvollziehenden Wegen von Schweden nach Schlesien gelangt, das ich hier auf keinen Fall preisgeben darf.

Beim nächsten Filmabend, der vermutlich erst im neuen Jahr wieder stattfindet, habe ich es dankenswerter Weise leicht: „Freundinnen müsste man sein“ ist eine Vorgabe, die zu bewältigen ist.

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Auch für Weihnachtsmänner, wenigstens für einen. Billy Bob Thornton ist ein grandioser Bad Santa, der saufend, vögelnd und raubend jedes Jahr ein anderes Einkaufszentrum mit seiner Christmas-Show heimsucht und Kinder und Mütter erschreckt.

Ein richtiges A…, das erst eine Art Läuterung erfährt als er sich wider Willen beginnt, verantwortlich zu fühlen für einen dicken gemobbten Jungen, der allein mit seiner nicht ganz präsenten Großmutter lebt. Das Klischee hält sich in Grenzen, der Film schafft es mit purer Lust an der Übertreibung und glaubwürdigen Darstellern gänzlich frei von Kitsch und Sentimentalität zu bleiben. Erfrischend.

Erfrischend war auch mein erster „unsichtbarer Salat“, den ich extrem empfehlenswert finde. Einfach ans Rezept halten, klappt gut, passt gut. Das Hauptgericht war von hier: Ravioli mit Spinat, Ricotta und Walnüssen; herrlich und haben noch für den nächsten Tag gereicht. Der Nachtisch war aus dem Mausbackbuch und super simpel, aber lecker (ha, ich habs gesagt, das Unwort): Ofen auf 200° heizen, Birnen schälen, entkernen, mit Zitronensaft einpinseln, so viele Kreise aus Blätterteig ausstechen wie man Birnenhälften hat, mit Zimtzucker bestreuen, Birnenhälften drauflegen, auf dem Blech für ca. 25 Minuten in den Ofen. Fertig. Einfach und lecker, um es mal nochmal zu sagen.

Ich bin SEHR gespannt auf das nächste Mal, wenn es heißt „Shit happens when you party naked.“ Sie auch?

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