Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Juli 2012

Wachsam.

Murmeltier


Da sie das Maul schon voll hatte, konnte ich mich nahe genug heran wagen zum Fotografieren.

Kreuzotter beim Mittagsmahl


Blattkäfer

Erstarrter Alpensalamander

Read Full Post »

Die Umstände erlaubten es nicht anders. Ich sollte den anderen hinterherfahren, mit dem Zug in die Schweiz. Genauer: nach Graubünden. Bis ins rätoromanische Oberhalbstein, auch Surses genannt.

Ein Blick auf die Webseite ergibt, man kommt mit zweimaligem Zugwechsel von Berlin nach Tiefencastel für gute 60 Euro. 60 Euro? Ich dachte, ich habe mich verlesen. Oder die Bahn hat einen Fehler gemacht. Weder noch. Europa-Spezial nennt sich das nun doch sehr attraktive Angebot, das man sich merken kann.

Ruhesessel klang jetzt nicht so attraktiv, deshalb dachte ich, für 10 Euro mehr kann ich mich ausstrecken im Liegewagen, 6er-Abteil. Das wiederum ist so unattraktiv, wie es klingt und ich weiß wirklich nicht, wieso ich dachte, das wäre anders als vor 20 Jahren, als ich das letzte Mal im 6er-Liegewagen unterwegs war.

Wie damals ist die Luft schlecht, zumal wenn alle sechs Liegen belegt sind, es fehlt an Platz und Bequemlichkeit. Sitzen geht gar nicht, weil ja sechs Liegen, unhochklappbar. Einer schnarcht immer. Dieses Mal waren es zwei, dafür nicht so laut. Ich war es nicht, ich habe ja nicht geschlafen.

Eigentlich fallen mir unausweichlich die Augen zu, sobald ich mich in einem Fortbewegungsmittel befinde. Auch im Flugzeug und auf dem Schiff. Im 6er-Abteil der Stadtnachtlinie habe ich den Schlaf nicht gefunden, oder doch nur sehr, sehr wenig. So zwischen 5 und kurz vor sieben. Ein Blinzeln am Vorhang vorbei zeigte im Vorbeiziehen das südlich von Freiburg gelegene Markgräflerland im Morgenlicht. Ich stand auf.

Ab da wurde es wirklich schön, mal abgesehen vom Plastikcroissant und dem bitteren, die Nacht offenbar auf der Wärmeplatte zugebracht habenden Kaffee im Bordbistro. Den Pächter würde ich schnell loswerden wollen. Ich weiß, dass das auch besser geht. Auch in Zügen der Deutschen Bahn.

Aber der Ausblick aus dem Zugfenster blieb bezaubernd. Ich habe jeden Anschluss erreicht in der Schweiz, obwohl die Umsteigezeiten knapp bemessen waren. Der Schweizer Freund sagte, davon gehe man doch aus, wenn man mit der Bahn fahre. Der letzte Teil der Strecke verlief auf der Albulalinie, eine über hundertjährige Schmalspurbahnstrecke nach St. Moritz, als eine der wenigen Bahnstrecken überhaupt Teil des UNESCO-Weltkulturerbe.

Nun bin ich keine Trainspotterin und betrachte Menschen, die dieses Hobby betreiben, eher vorurteilsbeladen argwöhnisch. Ich bin auch nur 12 km auf der spektakulären Linie gefahren, bevor ich in Tiefencastel aussteigen musste durfte. Aber die waren bereits so spektakulär, dass ich gerne bis St. Moritz sitzen geblieben wäre. Nächstes Mal.

Read Full Post »

Urlaub ist vorbei. Urlaub im Deutschsprachigen: dazu hätte mich vor einigen Jahren noch niemand gekriegt. Das klang nach festinstalliertem Wohnwagen und Kniebundhose. Bestenfalls nach kaltem Meer.

Ich liebe es, in Italien Urlaub zu machen, in Frankreich war ich auch lange nicht mehr, in Spanien noch länger nicht. Schon seit Jahren zieht es mich wieder nach Irland, Schottland oder England – aus vielerlei Gründen. Bei Freunden scheint Portugal dieses Jahr das Rennen zu machen.

Aber wissen Sie was? Graubünden ist auch fantastisch. Wilde Felsen, Alpenwiesenpracht, allerlei bis dato ungesehenes Getier.

Zürich ist mir eine lebendige, vielfältige, sympathische Stadt. Bisschen teuer vielleicht.

Der Bodensee ist – wie, an anderer Stelle auch schon mal erwähnt, das Allgäu – Balsam für die Seele. Wenn man sich von Mainau fernhält.

Oder kennen Sie Schwäbisch Hall? Eine kleine attraktive Stadt in anmutiger Lage mit hoher Lebensqualität und erstaunlich viel Kultur im nahen und näheren Umfeld. Auch ein Abstecher nach Nürnberg zur Dürer-Ausstellung war gut machbar.

Die Tage ausgefüllt von Abenteuer, Natur, Erholung, Zeit mit geliebten Menschen, kraft- und ideenspendende Wochen. Das hat gut getan.

Read Full Post »

Kaum ist der EM-Spaß vorbei, haben mich die Herausforderungen des Alltags wieder. Das Handy lässt sich nicht mehr aufladen.
Außer so.

Es muss was mit dem Kabel sein.

Read Full Post »