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Archive for Februar 2013

Bochum

Morgen geht es ins Unbekannte. Ich fahre nach Bochum. Zum Arbeiten. Fast jede/r, dem ich davon berichte, singt mir – oft eher unkenntlich, denn es ist lange her, dass man das Lied gehört hat – Herbert Grönemeyer vor. Mehr scheint niemand zu wissen. Ich bald schon: das finde ich einigermaßen aufregend.

Mag jemand aus der werten Leserschaft Hilfestellung leisten? Gibt es etwas, das ich gesehen, gegessen, erlebt haben muss, bevor ich Bochum wieder verlasse?

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Es gibt sie jedes Jahr, diese Zeit. In der keiner mehr den Schnee haben will, der immer wieder unglaubwürdige Versuche macht, doch noch mal liegen zu bleiben. Man nimmt es ihm nicht mehr ab, es lässt sich auch mit den paar Flocken nichts anfangen: es reicht nicht für die Schlitten, nicht fürs Langlaufen, nicht mal wirklich fürs Knirschen unter den Schuhen.

Es ist diese Zeit, die einen auf kalt macht, obwohl keiner das mehr braucht. Die Tage werden wieder länger, aber das bedeutet in erster Linie, dass man schon frühmorgens den Dreck und das Grau wahrnimmt. Das viele Licht passt nicht zur Nässe, zur Kälte, zum Einigeln ins warme Traute. Diese Zeit scheint wie eine Pubertierende: nichts passt zusammen, sie mag sich selbst nicht so recht gefallen.

Das Lagergemüse verliert langsam die letzten Reste von Geschmack, es ist die Zeit der trockenen Orangen und der Wassererdbeeren. Nichts davon schmeckt mehr oder noch nicht. Bärlauch und Rhabarber sind noch nicht in Sicht.

Ich mag sie nicht so recht, diese Zeit. Sie zieht sich und ist voll leerer Versprechungen. Und dann: weiß ich, wann endlich wirklich Frühling kommt? Und ob?

Es ist die einzige Zeit, in der ich gerne dem Hier entkommen möchte. Wenn schon nicht auf eine kanarische Insel oder zur Baumblüte nach Andalusien wenigstens für ein Wochenende an die Ostsee. Meer ist immer schön.

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Filmabend fiel zweimal aus, der Grund ist nicht angenehm, aber nicht mehr so dramatisch, wie schon mal vorher. Der liebe Freund und ich haben allein geguckt, das heißt einmal mit Gast, eine der besten war wegen der Berlinale in der Hauptstadt und damit auch endlich beim Filmabend dabei, nämlich als wir In einer besseren Welt anschauten. Ich weiß nicht, wie sie es macht, Susanne Bier. Wenn ich die Story rekapituliere, denke ich Kitsch. Aber Kitsch ist es dann doch nie. Eine der Guten, offensichtlich.

Gestern dann eine neue Adaption von Wuthering Heights. Bedrohliches, entfremdendes, wildes, grenzenloses Wuthering Heights, dem man es ansieht, dass es so viel Verzweiflung und Unglück über seine Bewohner zu bringen imstande ist. Wenn Emily Brontë Film gekannt hätte, dann hätte sie diesen gemacht, da bin ich mir ziemlich sicher.

An den Dampfnudeln arbeite ich noch. Gute selbstgemachte Vanillesauce, aber verbrannte Kruste. Radicchio passt nicht optimal zur Kürbissuppe, das Walchenbrot von Soluna als Croutons jedoch sehr.

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Und dann…

…gab es doch noch genug Schnee.

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Zeugnistag

Das Kind mitsamt seinem Zeugnis begrüßt. Es ist toll, Zeugnistag nicht schwierig finden zu müssen. Es ist toll, dieses Kind zu haben. Das andere auch.
Jetzt hört sie sogar schon Leonhard Cohen (okay, bisher nur ein Lied, aber immerhin). Vielleicht kommt der ganze Ärger ja erst noch?

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