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Archive for März 2014

Die große Tochter: Eindrücke aus einer neuen Welt.
Boah.

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40 Tage sind vorbei. Die Gläser mit Bitterorangen und Gewürzen entleert, der Vin d’Orange in Flaschen und Fläschchen gefiltert. Es ist ganz schön viel geworden.

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Der mit Vanille schmeckt kräftig und süß, ist eher ein Likör. Zum Glas auslecken.

Der mit Zimt, Nelken, Tonkabohne wurde nochmal mit Wein aufgegossen, was ihm sehr gut getan hat. Hier kommt die bittere Note besser zur Geltung, der Alkohol bleibt mehr im Hintergrund, das Gesamtgeschmackserlebnis ist komplexer, um mit dem geliebten Mann zu sprechen.

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Wenn ich es aushalte, werde ich von jeder Sorte eine Flasche lange aufbewahren, um zu sehen, wie sich das Getränk jeweils weiterentwickelt. Wie lange? Wird sich zeigen.

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Das Mädchen Wadjda erscheint bei uns erst Ende März auf DVD. Beim Suchen bin ich auf Cycling the Frame bzw. The Invisible Frame gestoßen: 1988 fährt Tilda Swinton mit dem Fahrrad in Berlin die Mauer entlang, gefilmt von Cynthia Beatt. 2009 wiederholt sie das, dieses Mal ohne Mauer.

Beide Filme sind sehr kontemplativ, nicht unattraktiv, dokumentarisch-poetisch, wirken, wenn man sie in Folge sieht. Aber gerade der zweite, längere Film von 2009 verliert dann irgendwann Biss, wirkt in seiner Länge banal, der eingesprochene Gedankenfluss von Swinton aufgesetzt. Auch wenn ich ihr gern beim Radeln durch blühende Landschaften zuschaue.

„Das geteilte Land“ hat sich daraus als Motto fast zwangsläufig ergeben.

Zur Vorspeise hat der geliebte Mann Gemüse und Halloumi gebraten, als Hauptgericht gab es meinen Lieblingslinseneintopf ohne Fleisch mit Hohenlohischen Räuberlinsen, die mir eine der besten beim Berlinalebesuch mitgebracht hatte: ganz köstlich-nussige Linschen (Puy-Linsen) mit ohne Einweichzeit, perfekt als Hauptzutat im simplen Eintopf (für zwei: 250g Linsen, Frühlingszwiebeln und 250 g Kartoffeln in Öl andünsten, mit 1l Gemüsebrühe aufgießen, 20 Minuten köcheln; ganz klein geschnittene Paprika und Apfel, jeweils einen, dazugeben, nochmal 10 Minuten köcheln, Frischkäse nach Bedarf mit rein, mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig. Nicht von der Einfachheit abschrecken lassen.) . Und dann schnöden, aber leckeren Himbeerquark. Gänzlich unraffiniert, aber gut.

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