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Archive for April 2014

…führte unweigerlich zum Geteilten Himmel. Und wie schon weiland in der Schule mit dem Buch konnte ich auch mit dem Film nichts anfangen. Und ich kann nicht so richtig erklären, warum nicht.

Er trifft auf nichts in mir. Ich fühle mich so, als sei ich nicht gemeint. Ich kann mir sogar vorstellen dass er – oder auch der Roman – für jemand anderen Bedeutung hat, für mich halt aber nicht.

Das ist jetzt, ehrlich gesagt, schon eine Weile her. So lange, dass es gestern schon zu einem weiteren Filmabend gekommen ist. Wobei – besonders hoch ist unsere Frequenz im Moment nicht…keine Zeit fürs Schreiben, keine Zeit fürs Filmesehen. Denn alles hat ja so seine Zeit.

Der liebe Freund hat dem Mann das Motto „Abtrünnig“ aufgegeben, der geliebte Mann hat es – sehr gut – erfüllt und zwar mit dem österreichischen Schwarz-Weiß-Film von 1985 Heidenlöcher. Ein Heimatfilm der guten Sorte, über den Deserteur Santner, das karge Bergbauernleben, über Stolz und Krieg, über Verrat, Macht, Eigensinn. Zwangsarbeiter, Naziösterreich.

Ein Problem ist die Sprache, deren Verstehen mir als Süddeutscher schwer fällt, für die beiden Hochdeutschen leider eine unüberwindliche Verständnishürde darstellt. Da änderte auch der Versuch des Synchroneinsprechens nichts daran, Untertitel gibt es bei der Standard-Edition nur in französisch.

Fürs Essen war der Mann zuständig. Es war bewusst einfach gehalten und unglaublich lecker: Bratkartoffeln, Salat und Spiegelei. Danach Joghurt mit Baiserstückchen, Apfel und Apfelmus. Auch gut. Allerdings in der Zubereitung doch so erschöpfend, dass nicht alle von uns den Film von Anfang bis Ende gesehen haben…

Daher mag das Motto ein wenig uninspiriert daher kommen, egal. Nächstes Mal bin jedenfalls ich dran: zu „Versteckt“ wird sich schon was finden lassen.

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