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Archive for Oktober 2014

Das war jetzt kein Motto für einen der zuletzt gesehenen Filme. Das beschreibt meinen Versuch, hier und jetzt auf den gegenwärtigen Stand unseres Filmabends zu kommen, ohne Sie zu langweilen.

Stehen geblieben waren wir beim „Großen Zampano“ und der Essenz von Traurigkeit, La Strada. In der Tat folgte kein lustiger Film zum Thema „Einsamkeit“, obwohl es einen solchen bestimmt gibt, wenn man lange genug sucht.

Traurig war das, was wir gesehen haben, allerdings in dem Sinn auch nicht. Eher aufregend, dunkel und ein wenig schräg. Ein Alpenwestern. Mir hat Das finstere Tal großartig gefallen, der diesmaligen Filmabend-Besucherin nicht so sehr. Zu blutig, zu grausam. Sie mochte auch meistens die Western nicht besonders, die ich gerne mit meinem Vater geguckt habe. Von ihr habe ich eher die Liebe zu Cary Grant, Zarah Leander und Jean Gabin.

Weil es nicht beim Blutigen und Traurigen bleiben durfte, ich nicht im Westerngenre hängen bleiben wollte und es ja ein wenig unvorhersehbar bleiben soll, habe ich zum Motto „Mein ist die Rache“ einen weiteren Wes-Anderson-Film gezeigt. In Die Tiefseetaucher (The Life Aquatic with Steve Zissou) geht es um Vergeltung an einem Jaguar-Hai und andere Skurrilitäten. Wes Anderson halt. Zumindest der geliebte Mann und ich mögen diesen Schabernack ja.

Meine Vorgabe an den lieben Freund war dann „Untiefe“ und dazu hat er uns gestern den australischen Thriller Todesstille gezeigt. Der geliebte Mann war ein bisschen am Nölen, weil alles so schrecklich unrealistisch war. So hat halt jeder seine Strategie, um der permanent gegenwärtigen Spannung ein wenig den Druck zu nehmen…

Ich selbst habe mich sehr zurückgehalten, um die Countenance zu wahren, und meine Mitgucker nicht durch permanentes Auf- und Ablaufen und laute Selbstgespräche sowie wiederholtes Verlassen des Raumes in den Wahnsinn zu treiben. Dafür habe ich beim völlig belanglosen Zünden einer Leuchtrakete aufgeschrien. Irgendwo musste die Aufgeregtheit ja hin.

Mir ist ziemlich schnuppe, wie realistisch das Hochseesegeln geschildert war, so wie mir oft egal ist, ob eine erzählte Geschichte der Wahrheit entspricht, wenn sie nur gut erzählt ist. Der Film war spannend, seine Bilder sind auch heute noch in meinem Kopf und verursachen einen Hauch von Gänsehaut. Mehr sollte und wollte der Film nicht. Und Nicole Kidman sah niedlich aus. Allerdings auch ein bisschen dumm.

Nächstes Mal gibt es eine irgendwie geartete „Feindliche Übernahme“ zu sehen. Wie immer: ich bin gespannt.

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Mei, mei, mei

Es gäbe so viel zu berichten und ich habe nicht mal eine überzeugende Ausrede, warum ich es nicht tue.

Ich war Sterneküche essen und auf einem Foodfestival, habe angefangen, mich durch die neue Kaffeeladenlandschaft Kreuzbergs zu trinken und bin gleich beim zweiten Versuch hängengeblieben, die kleine Tochter tanzt auf dem Seil und ich bin das erste Mal neidisch auf die Große, ich habe beschlossen, trotz meiner nur mäßigen Begeisterung für Äpfel beim Abbau einer angeblich außenpolitisch mitverursachten Schwemme mitzuhelfen und wir haben seit dem letzten Mal drei Filme gesehen.

So geht das nicht mit dem Bloggen, Menschenskinder.

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