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Archive for Januar 2016

Drei Filme zum Thema, das – leicht vorstellbar – filmisch unerschöpflich häufig und vielfältig verarbeitet wurde.
Den Anfang machte der geliebte Mann mit dem belgischen Film Die Beschissenheit der Dinge. Der Name ist Programm: skurril, so schwarz der Humor, dass ich seit langem mal wieder physisch erfahren habe, was es bedeutet, wenn einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Die Frage bleibt: kann man anhand der Art der Filme, die einem als typisch für ein bestimmtes Land, für eine bestimmte Nation, erscheinen, Rückschlüsse auf eine nationale Befindlichkeit ziehen? Und wenn ja, was sagt und das über die Belgier?

Mein Film passte vielleicht am wenigsten zum Motto, hat es aber auch nicht verfehlt und wer definiert schon ‚dysfunktional‘? Eine totgeglaubte Mutter, sexueller Missbrauch und die Vertuschung eines Totschlags, wenn auch aus Notwehr, das sind schon Elemente, die ich mit einer gewissen familiären Dysfunktionalität in Verbindung bringen kann, oder? Sie können Volver einfach selbst gucken und mir dann sagen, wie Sie das sehen. LOhnt sich so oder so.

Verstörend war dagegen die Wahl des Freundes, also nicht direkt die Wahl an sich, sondern der gezeigte Film aus Griechenland, Dogtooth („Kynodontas“) über eine Art Familienexperiment in absoluter Abgeschiedenheit. Es geht um Manipulation, Formung, Gewalt und Kontrolle, um faschistische Strukturen. Und das vielleicht nicht nur im familiären Mikrokosmos. Sehenswert, aber verstörend.

Ab nächster Woche: Filme zum Thema des geliebten Mannes, „Dem Tode geweiht“. Wieder nicht so ein Komödienthema, ich bin Erste. Und ich kenne mich bei Gladiatoren nicht so aus. Kann aber auch was anderes sein. Ideas?

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Freude auf 2016

Der Neujahrsabend 2016: Gestern war es Rauch, heute der Nebel. Wie still der Neujahrsabend ist. Hier ist mal noch ein Kracher zu hören, dort klappert ein Rollkoffer übers Pflaster, sonst ist es ruhig auf der Straße. Entweder es ist speziell oder ich bin sonst am Neujahrsabend so wenig unterwegs, wie es die meisten Leute heute wohl sind.

Die guten Wünsche: Ich wünsche Euch und Ihnen, dass es ein gutes 2016 wird, was auch immer das für jede und jeden bedeuten mag. Und ich wünsche uns allen, dass wir es wahrhaben können, wenn es uns gutgeht und dass wir in der Lage sind, nach neuen Wegen zu suchen, wenn nicht. Und – so naiv es auch klingen mag – dass die Welt wieder ein kleines bisschen besser wird als sie mir im letzten Jahr erschienen ist.

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