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Posts Tagged ‘brotzeit’

Aus „Österreich vegetarisch“ hat sich ganz schnell ein neues kleines Standardgericht in unseren Speiseplan geschlichen, das verblüffend einfach ist, auf das ich aber nie gekommen wäre und das mir trotz österreichischer Verwandtschaft bis dato nie begegnet ist: Der Erdäpfelkas (also Kartoffelkäse).

Da er auch beim Geburtstagsbüffet einiges an Lob geerntet hat, vor allem auch solcherart, wie es wegen hoher Ansprüche nicht oft vergeben wird, und bei einem nachfolgenden Fest die mitgebrachte Schüssel in Nullkommanichts leer war, möchte ich das Rezept meinem Bloglesepublikum nicht vorenthalten. Zumal – und das freut mich ganz besonders an diesem Essen – damit die übrig gebliebenen gekochten Pellkartoffeln höchst ansprechend verwertet werden können, auch von so einem Bratkartoffeldeppen wie mir.

Also reibt man 500 g gekochte abgekühlte Kartoffeln, vermengt sie mit 250 g Sauerrahm und 125 g cremigem Frischkäse (oder was der Kühlschrank so an ähnlichen Milchprodukten hergibt; das kann bei mir auch mal nur eine Sorte sein, Creme Fraiche, Schmand, ich habe auch schon mit mittelfettem Quark gestreckt,…), 1 kleine feingehackte Zwiebel oder 2 Frühlingszwiebeln, auch gehackt, Salz, Pfeffer, eine Prise (Vorsicht damit) gemahlener (gern frisch gemahlener) Kümmel, evtl. eine kleine Knoblauchzehe (mache ich nicht, weil sie beim ersten Mal zu intensiv herausgeschmeckt hat), 1 Essl. gehackte Petersilie, evtl. 1 TL gehackter, frischer Majoran. Letzteres habe ich nicht, ich habe an Kräutern Petersilie, Kerbel und – wenig – Liebstöckel genommen. Und wenn Sie mögen, streuen Sie obendrauf noch eine kleine Handvoll geriebener Kartoffeln und toppen mit ein paar Kümmelkörnern und krausen Petersilie-Blättern. Fürs Auge.

Und dann ein gutes Lieblingsbrot dazu – meine Güte, ich sag’s Ihnen.

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Man muss Pressack mögen, sonst geht es nicht.

Nahaufnahme

Wenn man das aber tut, steht einer erfrischenden schwäbisch-bayrischen Sommermahlzeit nichts mehr im Wege. Offizielle Schriften führen auf der Inhaltsliste weißen und roten Pressack, Emmentaler, Romadour oder Limburger Käse, Zwiebeln. Meine Mutter sprach noch von hart gekochten Eiern und Essiggurken. Zuerst war ich skeptisch, habe dann darauf bestanden, dass wir entweder Käse oder Eier nehmen, dafür habe ich noch eine grüne Pepperoni hineingeschnitten.

Stadium2

Mit Salz, Essig, Öl, und viel Pfeffer abschmecken. Nach Lust und Laune Schnittlauch drüber, Petersilie (wie hier) geht auch. Die Pressackstückchen würde ich das nächste Mal größer machen, würfeliger. Und mal den Käse dazu ausprobieren, erstmal mit Emmentaler, an Tagen mit viel Geschmackslust den Romadour. Dann aber die Eier weglassen. Ansonsten: jeder Zeit wieder. Schade, dass es in Berlin keinen Pressack gibt.

Gemisch

brot
Tellergericht

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