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Posts Tagged ‘Moabiter-Charlottenburger Freundschaft’

Auch für Weihnachtsmänner, wenigstens für einen. Billy Bob Thornton ist ein grandioser Bad Santa, der saufend, vögelnd und raubend jedes Jahr ein anderes Einkaufszentrum mit seiner Christmas-Show heimsucht und Kinder und Mütter erschreckt.

Ein richtiges A…, das erst eine Art Läuterung erfährt als er sich wider Willen beginnt, verantwortlich zu fühlen für einen dicken gemobbten Jungen, der allein mit seiner nicht ganz präsenten Großmutter lebt. Das Klischee hält sich in Grenzen, der Film schafft es mit purer Lust an der Übertreibung und glaubwürdigen Darstellern gänzlich frei von Kitsch und Sentimentalität zu bleiben. Erfrischend.

Erfrischend war auch mein erster „unsichtbarer Salat“, den ich extrem empfehlenswert finde. Einfach ans Rezept halten, klappt gut, passt gut. Das Hauptgericht war von hier: Ravioli mit Spinat, Ricotta und Walnüssen; herrlich und haben noch für den nächsten Tag gereicht. Der Nachtisch war aus dem Mausbackbuch und super simpel, aber lecker (ha, ich habs gesagt, das Unwort): Ofen auf 200° heizen, Birnen schälen, entkernen, mit Zitronensaft einpinseln, so viele Kreise aus Blätterteig ausstechen wie man Birnenhälften hat, mit Zimtzucker bestreuen, Birnenhälften drauflegen, auf dem Blech für ca. 25 Minuten in den Ofen. Fertig. Einfach und lecker, um es mal nochmal zu sagen.

Ich bin SEHR gespannt auf das nächste Mal, wenn es heißt „Shit happens when you party naked.“ Sie auch?

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Trotz extremem Stress in Job und Haus und seit heute strömendem Regen wird die neue Gegend erkundet. Es müssen neue Wege von und nach dort gefunden werden, gutes Brot, der nächste Geldautomat, ein feiner Platz fürs Fahrrad. Gestern war der zweite nette Abend in Gesellschaft hier im Kiez: zwei Moabiter haben uns sozusagen hinübergeholfen, ein Charlottenburger uns in Empfang genommen. Lieben Dank für einen nicht nur munteren, sondern vor allem aufmunternden Kneipenabend im Wilhelm Hoeck.

Aufmunterung ist auch von Nöten, wenn man, wie ich heute im beruflichen Kontext mit der festen Überzeugung von gerade 20-jährigen konfrontiert wird, dass mit 40 zumindest in punkto Leidenschaft und Verführung das Leben bereits vorbei ist. Ich hoffe, sie genießt ihre verbleibenden 19 Jahre…Mir bleibt dann immer noch die kleine Freude an der heute entdeckten, würzigen, bereits geliebten Leberkässemmel von Rogacki.

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