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Posts Tagged ‘Spielberg’

…heißt das Motto, zu dem wir nun bereits zwei Filme gesehen haben und nächste Woche den dritten sehen werden. Ein einfaches Motto, das muss ich zugeben. Aber daran ist ja auch nichts falsch.

Der liebe Freund hat uns ein ganz besonderes Schätzchen präsentiert, auf das ich allein sicher kaum je gestoßen wäre, weil weder Genre noch Regisseur zu meinen Favoriten zählen.

Duel ist der Titel eines Fernsehfilms, und gleichzeitig ersten Langfilms von Stephen Spielberg, in dem eine Art Monstertruck einen Geschäftsmann auf dem Weg zu einem Kunden durch Amerikas Weiten verfolgt und immer massiver bedroht. Schnell ist klar, dass es um Leben und Tod geht, und wie Spielberg es schafft, mich auf der Grundlage dieses doch recht schnell erzählten Plots anderthalb Stunden am Rand des Sitzes zu halten, voll konzentriert dem Verlauf der Jagd folgend, hat mich außerordentlich beeindruckt.

Es sind gerade auch diese Kleinode, die mich unseren Filmabend so lieben lassen.

Es war mein Motto und ich habe es ausgesucht, weil ich mich endlich Redfords Milagro – Der Krieg im Bohnenfeld stellen wollte. Gehört dieser Film doch zu jenen, die ich damals gesehen habe, als ich jung und leicht zu beeindrucken war, was ja bekanntermaßen beim Wiedersehen so viele Jahre und Zeiten später immer wieder zur Enttäuschung führt.

In diesem Fall nicht.

Das ist ein Wohlfühlfilm schöner Film. Ja, ein positiver Film, ein Film, der an die Menschen glaubt – nicht an alle, immerhin -, der mal was gut ausgehen lässt, wenigstens für den Moment. Und in dem auch ein Engel vorkommt, der hilft, wenn es so aussieht, als könnten die Menschen wieder mal nicht selbst für ein Happy End sorgen. So muss das auch mal sein, vor allem wenn es mit so viel Freude am Erzählen, mit großartigen Bildern und einigem an Witz daherkommt wie in diesem Fall.

Auch den Mitguckern hat’s gefallen, vermerkt wurde vom geliebten Mann nur die ambivalente Darstellung des Waffengebrauchs, aber in der milden Stimmung, in der uns Milagro zurückgelassen hat, kamen wir überein, doch eher eine kritische als eine unterstützende Haltung des Filmemachers zum Thema „Jedem Depp sein Recht aufs Schießen“ erkennen zu wollen zu können.

Ich freue mich auf nächste Woche mit dem dritten Film zum Thema und dem Ausblick auf wieder ein neues Motto.

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…werden wir in der ein oder anderen Form heute abend zu sehen bekommen. Diese Vorgabe lässt sich in verschiedenster Art deuten und zu jeder gibt es unzählige Filmbeispiele, nehme ich jedenfalls an. Durch einen Gast wird die Auswahl ein weiteres Mal erschwert – der geliebte Mann wird souverän etwas Geeignetes finden, da bin ich zuversichtlich. Dennoch – er muss jetzt natürlich aufpassen, keine Themaverfehlung riskieren: das Jahr hat ja erst begonnen.

Der verlorene Schatz war meisterhaft repräsentiert mit Spielbergs Artificial Intelligence: A.I., in dem ja einiges an Schätzen – alle immateriell und ambivalent – verloren gehen und nur teilweise rekonstruiert werden können. Ich bin sehr froh über diese Filme, da sie genau das treffen, was ich mir neben einem Wiedersehen von und mit geliebten Perlen der Filmgeschichte vo dienstäglichen Filmabend erhoffe: dass ich Filme zu sehen bekomme, die ich nicht nur nicht gesehen habe, sondern bei denen ich gar nicht auf die Idee käme, sie mir anzusehen, da sie nicht in mein cineastisches Beuteschema passen. Nur das Ende hätte gut 20 Minuten früher sein dürfen, dann wäre er nicht in Richtung Kitsch abgedriftet und hätte er mir sogar sehr gut gefallen…

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