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Posts Tagged ‘Umzugstagebuch’

Es geht nur sehr langsam voran. Nun rächt sich, dass das Leben ein paar Wochen brach lag: der Alltag, das Fortkommen, die Organisation des Kommenden fordert jetzt seinen Tribut und lässt mich nicht mit voller Kraft das neue Zuhause schaffen. Die Nerven liegen blank, der Körper schmerzt angesichts der exzessiven, weil ungewohnten, körperlichen Arbeit.
Filmabend hat noch keiner stattgefunden. Unterschiedliche Prioritäten und Mentalitäten treffen aufeinander und vertragen sich nicht immer gut. Müssen die Lampen denn alle schon an Ort und Stelle hängen, wenn das Kinderzimmer noch nicht nutzbar ist? Warum wird ein Regal an einer Stelle aufgehängt, an der eventuell ein Stuhl Platz finden muss. Vielleicht ja aber auch nicht. Und das Regal ist aus dem Weg, die Dinge, mit denen es gefüllt wird, ebenso.
Beim Auspacken lässt sich vortrefflich ein zu nahegehendes Fußballspiel verfolgen; ohne das ganze Leid vom 1:0, über die rote Karte zum endgültigen 2:0 und dem Nichtaufstieg durchstehen zu müssen. Nur punktuelle Enttäuschung hält starke Gefühle in Grenzen. Immerhin haben die Jungs vom FCA nichts verloren, nur nichts dazugewonnen, halt. Vielleicht sind sie noch nicht soweit. Möchte ich glauben.
Zurück zum Wichtigen. Die Küche ist fertig, funktionsfähig, ganz schön geworden. Nur eben mit einem Regal am eventuell falschen Platz. Aber auch das könnte man ja wieder abhängen. Wenn es denn mal einem SDtuhl Platz machen müsste.

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Denke ich jedesmal, wenn ich die neue Wohnung betrete. Da wir bis zur letzten Aprilminute und darüber hinaus mit der alten Wohnung beschäftigt waren, ist hier nichts passiert. Keine kleinen, unsichtbaren Helfer sind des Nachts herumgewuselt und haben das Schiff klargemacht. Es bleibt wieder alles an uns hängen.

Eigentlich hätte ich mir denken können, dass, was sich so gegens Eingepacktwerden gesträubt hat, noch größere Zicken beim Auspacken macht. Trotz 12 weiterer qms habe ich keine Ahnung, wo das ganze Zeug hin will. Oder soll.

Dabei möchte das Leben jenseits des Wohnungswechsels doch auch wieder aufgenommen werden….

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Wir haben genug gepackt um den Laster einmal vollzuladen und die Belastbarkeit der Umzugshelfer an ihre Grenzen zu bringen. Es ist viel geschafft, aber längst nicht alles. Der Kellerraum entspricht ungefähr der Ladefläche eines 7,5-Tonners, würde ich meinen…

Es sieht aus, als würde es nie ein Ende nehmen. In der neuen, wirklich sehr schönen Wohnung stehen Kartons, Kartons, Kartons. Warum passen nie die Ordnungssysteme der vorherigen in die neue Umwelt? Müssen ein paar Jahre Leben so viele Dinge beinhalten? Und – sind MP3s doch Schellackplatten vorzuziehen? Hat überhaupt das Grammophon den Umzug überlebt?

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Pausen eignen sich gut zum Umzugstagebuch schreiben, jedenfalls so lange wie ein funktionierender Rechner mit funktionierendem Internetanschluss bereitsteht.

Je mehr eingepackt ist, desto größer wird das Chaos. Wie ist das möglich? Ich sortiere nicht mehr so gründlich aus wie in den Tagen zuvor – keine Zeit mehr. Selten wünsche ich mir die Zeit bereits vergangen. Im Moment möchte ich das Wochenende bereits hinter mir haben. Oder nicht teilnehmen müssen. Stattdessen einen Ausflug ins Grüne, an einen See, ein bisschen Sonne die Nase kitzeln lassen…

Na gut, ich muss wohl hingehen, zu diesem unserem Umzug. Und danach wird alles schön? Von wegen: dann geht es ans Auspacken, Nicht-Unterbringen, Geld für ungeliebte Stauraummöbel ausgeben. Und ans Leerräumen und Aufräumen und Saubermachen und vielleicht sogar Streichen der alten Wohnung. Es wird mindestens Wochen dauern, bis wieder ein Zuhause exisitiert.

Nächstes Mal lasse ich es nicht soweit kommen. Ab jetzt werde ich regelmäßig ausmisten und hinter den Büchern die Regale abstauben. Versprochen.

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