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Posts Tagged ‘Zucchini’

Ich habe es getan, ich bin: Ihnen. Allen. Dreien. gefolgt Und habe SIE ausprobiert, die Zucchiniröllchen. Als Vorspeise. Ohne Zwiebeln, aber mit Knoblauch.

Ich sag‘ Ihnen was: großartig! Ich hätte meinen Gästen am liebsten die Oliven und den Schafskäse hingeschoben und die Röllchen alleine gegessen.

Aber sauviel Arbeit. Und eigentlich nichts für ungeduldige Grobmotorikerinnen ohne jedweden Hang zur Perfektion. Zucchini in dünnste Scheiben schneiden mit dem Sparschäler ist eine doofe Arbeit. Die blanchierten Scheibchen zum Trocknen auslegen braucht mehr Platz, als ich auf die Schnelle zur Verfügung habe. Dann das mit der Füllung, die man irgendwie auf dem Scheibchen platzieren muss, am Ende noch gleichmäßig. Pah. Und nicht zu dick. Den Zahnstocher durch das glitschige Röllchen stoßen ohne es zu zermatschen und die Füllung wieder herauszudrücken. Und dann so in Paniermehl wälzen. Mit Zahnstocher, sehr witzig.

Am besten macht man sie unter Zeitdruck. Super Idee, so ein kleines Vorspeischen!

Aber wie gesagt: sie schmecken phänomenal. Es lohnt sich. Planen Sie genug Zeit ein. Nutzen Sie die Herstellung zum Entschleunigen, zum Meditieren. Oder finden Sie einen Dummen lieben Menschen, den Sie dafür begeistern können, die für Sie herzustellen. Egal welche Strategie Sie anwenden, sehen Sie zu, dass Sie in diesen Genuss kommen.

PS: Was ich schon längst mal sagen wollte, ist, dass ich bei allen drei Quellen fürs Rezept, also den Anonymen Köchen, Utecht und lamiacucina sehr gern nach Nachkochbarem suche und (fast) immer fündig werde. Manches ist mir halt zu viel Arbeit, oft zuviel Fitzelarbeit. Nichts für Grobmotorikerinnen. Aber vieles passt auch.

Probieren Sie es mal aus. Oder finden Sie jemanden, der es für Sie tut. Das ist aber jetzt mein letzter Tipp für heute.

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Meine Mutter hat mir letzthin davon erzählt. Es ist so einfach, dass ich mich wundere, nicht selbst darauf gekommen zu sein. Oder es schon mal irgendwo gegessen zu haben. Bei einem Büffet, zum Grillen, als kleines Abendbrot, Vorspeise?

Ergibt eine etwas größere Schale: Zucchinischeiben von 2 Zucchini appetitlich braun braten, ich habe das Olivenöl vorher mit Thymian und Knoblauch aromatisiert. Chili oder Ähnliches dazu wäre sicher gut, fällt bei mir meist wegen der Kinder aus. Die es dann trotzdem nicht essen…

Abtropfen lassen auf einem Küchentuch. Währenddessen Joghurt mit Salz, Knoblauch und einem Hauch Kreuzkümmel anmachen. Gut funktioniert 10%-er aus dem türkischen Supermarkt, kann ich Ihnen sagen. Dann abwechselnd in die Schüssel schichten. In der Glasschüssel sieht es gut aus, in einer anderen schmeckt es nur. Sommeraroma ohne Schnickschnack.

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Die Menge der Filme, die sich um dieses Thema drehen, geht gegen unendlich. Und wenn man dann noch Rache als Nebenmotiv dazu nimmt….Und dann noch die Tipps von Ihnen, liebe LeserInnen, die ich ja oft gerne aufgreife.

Dieses Mal habe ich mich aus den folgenden Gründen dagegen entschieden: der Blixa-Bargeld-Film hat sich mir nicht wirklich empfohlen, Festen kennen die beiden Cineasten zu gut, ich habe eine Tarantino-Abneigung vermutet, die sich nicht (mehr) bestätigt hat und irgendwie war mir nicht nach zu viel Gewalt – ich finde mein eigenes Leben im Moment anspruchsvoll genug, ich mag meine Seele Sinne augenblicklich nicht mit Hässlichkeiten belasten. Aber einige Vorschläge habe ich gespeichert für Zeiten, in denen mir nicht mehr so nach Besänftigendem zumute ist.

Was mich in dieser Verfassung geritten hat, ausgerechnet Die Spaziergängerin von Sans-Souci auszusuchen, weiß ich nicht. Das Thema wühlt auf, die Darstellung der SA-Bande, die über Vater und Sohn herfällt, dem Jungen das Bein bricht und den Vater erschießt aus purem Spaß an der Freud‘ hilft nicht dabei, einen positiven Ausgleich zu den Unbillen des täglichen Lebens zu schaffen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Rache nicht so der Stoff für Komödien ist.

Der Film, der mich vor langen Jahren tief beeindruckt hat, hat seine Schwächen. Er ist nicht rund, führt nicht überzeugend zu Ende. Der Gute, zurecht Rächende, erhält für Mord 5 Jahre auf Bewährung. Ich persönlich mag das als befriedigend empfinden, aber weit ist es dann nicht mehr zur Legitimierung der Todesstrafe.

Nicht zuletzt irritiert mich die Frauenrolle(n) der nur Privaten, nur Liebenden, nie Politischen. Derjenigen, die dafür sorgt, dass sich der im Dienst der guten Sache überarbeitete Geliebte erholt, die beim gesellschaftlich relevanten Abendessen als Schmuckstück an seiner Seite fungiert, ihm für die zweitrangigen, aber immerhin Vergnügen versprechenden Liebesdienste zur Verfügung steht.

Die bereits auf dem Weg vom Flughafen ins Hotel zum Warten geschickt wird, während er, der politische, bereits zur ersten Unterredung auf dem Flur abgepasst wird. Die die französischen Antifaschisten völlig selbstbezogen und unpolitisch darum bittet, den geliebten Mann zu befreien, weil sie ohne ihn nicht sein kann.

Gibt es so etwas nicht? Doch, bestimmt. Aber in diesem Film scheint es, als sei das eine das naturgegeben männliche und das andere das naturgegeben weibliche Prinzip. Vielleicht hat sich seit Beginn der Achtziger doch was geändert. Sogar zum Guten, oder wenigstens Besseren.

Die Kussszenen: allesamt abstoßend. Komplett unerotisch.Ein Aufeinandergedrücke und Herumgeschiebe von Mündern, Lippen, wahrscheinlich Zungen, eventuell auch Zähnen. Brrr.

Das Essen: mit Bulgur, Schafskäse und Linsen gefüllte Zucchini, Apfelkuchen. Zucchini: umstritten. Apfelkuchen: aufgegessen bis auf ein Stück.
Das Motto fürs nächste Mal: „Alles aus Liebe“. Weil wir Frauen halt nun mal so sind.

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Zum letzten Filmabend gab es gefüllte Zucchini und Paprika, vegetarisch gefüllt, versteht sich. Und zwar mit: ca. 200g Bulgur, 150 g Belugalinsen, dem kleingeschnittenen Inneren von drei Zucchinis, einer kleinen Handvoll Shiitake-Pilze, kleingeschnittene Schalotten, ein ganz klein bisschen gehacktem Ingwer, Thymian, Rosmarin, Knoblauch, eine kleine grüne Chilischote ohne Kerne, und oben drüber zerbröckelter Feta.

Bulgur und Linsen wurden getrennt voneinander geköchelt, Bulgur in leicht gesalzenem Wasser (Verhältnis 1 Bulgur zu zwei Wasser), Linsen in ungesalzenem (1 Linsen zu 3 Wasser) bis sie weich waren. Angebraten: Schalotten, Ingwer, Peperoncino. Dann Pilze zugeben, am Ende kleingeschnittenes Zucchinifleisch. Alles mischen. Sechs halbe Zucchini und vier halbe Paprikaschoten damit füllen, Feta drauf und oben drüber und in die Auflaufform ein wenig Gemüsebrühe, ab in den Ofen. Bei mir waren es 180° im Ofen, und das ca. eine halbe Stunde lang, bis die Zucchini nicht mehr steif waren und der Käse appetitlich braun.

Sehr gut war die Füllung, das Gemüse selbst war mir persönlich ein bisschen zu lasch. Dabei fällt mir ein, die Gemüsebrühe war wohl nicht gesalzen, ich dachte das kompensiert den etwas kräftig gewürzten Bulgur. Also, vielleicht beim nächsten Mal besser die Brühe salzen, oder zumindest das zu füllende Gemüse? Vielleicht ein bisschen mit Butter arbeiten, zwecks der geschmackstragenden Eigenschaften? Joghurt mit Knoblauch und Kreuzkümmel dazu reichen? Diew Pilze extra anbraten und erst am Schluss zur Mischung geben, damit sie bissfester sind?

Das Essen war erfreulich genug, um es bald mal wieder auszuprobieren. Von geglückten Verbesserungen werde ich berichten, bin auch für hilfreiche Ideen sehr offen.

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